Scharwenka Kulturforum

Künstler zu Gast

  Elizabeth Balmas & Juliane Sailer ¦ Gerlint Böttcher ¦ Susanne Ehrhardt & Naoko Fukumoto ¦ Florian Heinisch ¦ Friederike Paar & Imke Lichtwark ¦ Christian Seibert ¦ Jung Won-Seibert-Oh und Christian Seibert ¦ Prof. Evelinde Trenkner ¦ Andreas Weimer

Elizabeth Balmas & Juliane Sailer

Elizabeth Balmas

Elizabeth Balmas

Geboren in Versailles, studierte Elizabeth Balmas am Pariser Conservatoire National Superieur, welches sie mit 14 Jahren mit dem ersten Preis abschloss. In den zwei folgenden Jahren, gewann sie bei den Wettbewerben in London den Carl- Flesch- Preis und in Genua den Paganini-Preis. Ihre Studien perfektionierte sie weiter bei Leonid Kogan, Henryck Szeryng und der Pädagogin Dominique Hoppenot.

Als Solistin spielte sie u.a. mit den Orchestern: BBC, London, Toulouse, Köln- Gürzenich, Bukarest, Genf- Suisse Romande, Paris Philharmonie- Radio- France, Budapest, Halle, Düsseldorf, Ljubljana… Ihr bevorzugte Repertoire mit Orchester ist die Spätromantik: Sibelius, Walton, Szymanowski, Hartmann, Rosza, Milhaud, Tschaikowski oder die Moderne: Strawinski und Dutilleux, welches sie auch in verschiedenen europäischen Rundfunkanstalten als Geigerin oder Altistin aufgenommen hat.

Ihre beide letzte Aufnahmen :"Homage to Bach" für Viola solo und "Elegia" für Viola und Klavier, mit Tahmina Feinstein, Klavier zeigen ihre Liebe zu diesen Instrument.

Elizabeth Balmas & Juliane Sailer

Sie hat den Titel " Chevalier et Officier des Arts et Lettres" erhalten. Elizabeth Balmas lebt in Paris und Berlin.

Juliane Sailer

Juliane Sailer

Juliane Sailer spielt seit ihrem 5. Lebensjahr Klavier.

Sie studierte an der Rostocker Musikhochschule und schloss ihr Studium mit Auszeichnung ab. Im Rahmen eines Liedbegleitungsstudiums in Leipzig erweiterte sie ihr Können. Darüber hinaus verlieh ihrem Spiel die Arbeit mit Prof. Dinorah Varsi (Berlin) und Prof. Gerald Fauth (Leipzig) wesentliche Akzente. Meisterkurse bei Oksana Jablonskaja (klassische russische Schule), Leonard Stein (Schüler von Arnold Schönberg) und Jeffrey Burns (zeitgenössische Klaviermusik) bereicherten ihre Ausbildung.

Die Pianistin konzertiert erfolgreich sowohl mit klassischem Repertoire als auch mit Klavierimprovisation. In zahlreichen Produktionen arbeitet sie mit Tänzern, Schauspielern, Fotografen und Schriftstellern zusammen.


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Gerlint Böttcher

Gerlint Böttcher

Die Pianistin Gerlint Böttcher begann im Alter von 5 Jahren mit dem Klavierunterricht. Ihre Ausbildung erfuhr sie u.a. an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Ihr Studium schloss sie mit einem ausgezeichneten Konzertexamen ab. Anregungen für ihre musikalische Weiterentwicklung holte sich die Pianistin u.a. bei Georg Sava, Rudolf Kehrer, Bernard Ringeissen, György Sebok und Michael Wosskresensky. Sie ist Dozentin an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" in Berlin.

Gerlint Böttcher wurde für herausragende Leistungen geehrt so u.a. mit dem ersten Preis beim Internationalen Kammermusikwettbewerb "Isola di Capri"/ Italien, dem zweiten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb in Tortona / Italien, mit Diplom beim Internationalen Klavierwettbewerb "Maria Canals" in Barcelona/ Spanien sowie mit Medaille und Diplom beim Internationalen Klavierwettbewerb in Cava de Tirreni/ Italien. Gefördert wurde sie durch die Gotthard - Schierse -Stiftung Berlin. Sie gab Konzerte in ganz Europa, im Nahen Osten und in den USA. Sie ist u.a. zusammen mit dem Konzerthausorchester Berlin (bzw. Berliner Sinfonie- Orchester), den Berliner Symphonikern, der Staatskapelle Halle, der Philharmonie Südwestfalen, dem Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt (Oder) und der Jenaer Philharmonie aufgetreten. Mehrere Live-Aufnahmen der Pianistin wurden im In- und Ausland im Rundfunk und Fernsehen übertragen.

Von Gerlint Böttcher sind mehrere CDs veröffentlicht. Ihr Debüt-Album 2009 enthält Werke von Maurice Ravel, Felix Mendelssohn Bartholdy, Franz Liszt und Sergei Sergejewitsch Prokofjew. 2010 erschien eine weitere CD mit Werken von Jan Václav Vo?íšek und Franz Schubert. 1913 erschien eine CD als ein Live-Mitschnitt des Klavierkonzerts Nr.1 von Dmitri Schostakowitsch mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester Pforzheim im Rahmen der Bad Homburger Schlosskonzerte. Zahlreich sind die Produktionen und Live-Übertragungen nationaler und internationaler Fernseh- und Rundfunkanstalten. So wurden ein Recital im Rahmen ihrer Konzerttournee durch den Libanon im Fernsehen sowie ihre Interpretation des ersten Klavierkonzerts von Schostakowitsch in Gera im Deutschlandradio übertragen. Dieser Auftritt wurde Thema der Fernsehdokumentation "Musik ohne Glamour" des rbb, der sich mit den Hintergründen und der intensiven Vorbereitungsphase dieses Auftritts befasste und wird mittlerweile international ausgestrahlt. Hervorhebenswert ist Ihr Repertoire hinsichtlich Werken von Xaver Scharwenka, die immer häufiger Bestandteil ihrer Konzertprogramme sind.

In den letzten Jahren verstärkte sie ihr regionales Engagement im Rahmen von Kammermusikonzerten. So hat sie die Schlosskonzerte in Königs Wusterhausen im Jahre 2013 initiiert. Sie begleitet und betreut diese erfolgreiche Konzertreihe im historischen Ambiente der Schlosskirche bzw. des Festsaals der Kavalierhäuser des Schlosses. Auch in Eichwalde bei den Konzerten in der Alten Feuerwache ist sie häufiger Gast. Gerlint Böttcher hat bereits mehrere Klavierkonzerte vor dem Saarower Publikum präsentiert und ist eine gern gesehene Künstlerin.


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Susanne Ehrhardt & Naoko Fukumoto

Susanne Ehrhardt

Susanne Ehrhardt & Naoko Fukumoto

Susanne Ehrhardt studierte nach dem Abitur Klarinette und Blockflöte an der Musikhochschule ,,Hanns Eisler" Berlin bei Professor Ewald Koch und Professor Reinhold Krug. Noch während ihres Studiums baute sie an der Leipziger Hochschule für Musik ,,Felix Mendelssohn Bartholdy"die Blockflötenklasse auf. Ihre eigenen Blockflötenstudien ergänzte sie bei Walter van Hauwe (Amsterdam). Am Königlichen Konservatorium in Den Haag erwarb sie das Diplom für die historische Klarinette bei Eric Hoeprich. Über achtzehn Jahre leitet sie die Blockflötenklasse der HfM ,,Hanns Eisler" in Berlin und unterrichtet seit 2004 an der Hochschule Lausitz.

2007 erhielt sie eine Professur für Blockflöte, Klarinette und deren historische Vorläufer Chalumeau. Außerdem leitet sie jährlich zwei Kurse für Alte Musik an der Musikakademie im Schloss Rheinsberg.

Susanne Ehrhardt war Finalistin des für Blockflöte nur alle zehn Jahre ausgetragenen ARDWettbewerbs. Sie gewann beim Internationalen Wettbewerb Musica Antiqua in Brügge mit ihrem Klarinettentrio ,,Die Gassenhauer" den Preis für die beste Interpretation und den Publikumspreis. Das Trio erhielt beim Kammermusikwettbewerb des Berliner Instrumenten-kundemuseums und der Bach-Tage Berlin den Preis des Veranstalters. Einspielungen des Ensembles mit Trios von Ludwig van Beethoven erschienen in Paris. Mit Matthias Grünert, dem Frauenkirchenkantor zu Dresden, verbindet sie eine rege Konzerttätigkeit, zuletzt bei der von ihm organisierten Orgelarena.

Von Susanne Ehrhardt liegen zahlreiche CD-Einspielungen vor - zum Beispiel Kammermusik vom preußischen Hofe Sophie Charlottes, mit wieder entdeckten Werken aus einem Notenbuch Friedrichs II, frühbarocken italienischen Kompositionen sowie mit den Brandenburgischen Konzerten unter der Leitung von Ludwig Güttler. Auf ihren neuesten CDs erklingen Werke für barocke Klarinette und Orgel. Die Aufnahmen entstanden mit Matthias Grünert bzw. mit Matthias Eisenberg.

Susanne Ehrhardt musizierte als Solistin in den Philharmonien in Berlin und Köln, im Konzerthaus Berlin, im Gewandhaus zu Leipzig, im Münchner Gasteig, im Amsterdamer Concertgebouw, in der Suntory-Hall sowie im Metropolitan Art Space in Tokio und im Masonic Auditorium in San Francisco. Konzertreisen führten sie in fast alle Länder Europas, in die USA, Mittel- und Südamerika, Südostasien, Japan und Australien.

Bei internationalen Festivals wie den Leipziger Bachtagen, den Internationalen Händel- Festspielen Göttingen, den Musikfestwochen von Lugano, dem Brighton-Festival und dem Cervantes-Festival in Mexiko ist sie gern gesehener Gast. Ihre Konzerte wurden von zahlreichen TV- und Radio-Sendern live übertragen.

Naoko Fukumoto

Die musikalische Ausbildung von Naoko Fukumoto, geboren in Japan, begann bereits im Alter von 4 Jahren. Sie erhielt Klavier-, Improvisation-, und Theorieunterricht bei Yasuko Osato, Chieko Mochida. Sie studierte Klavier- und Klavierpädagogik bei Prof. Georg Sava, Prof. Gabriel Kupfernagel an der Hochschule der Künste in Berlin (Universität der Künste) und Hochschule für Musik " Hanns Eisler" Berlin. 2005 legte sie ihre Reifprüfung mit Auszeichnung ab.

Sie ist mehrfach Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter beim A. Schnabel Klavierwettbewerb , Internationalen Musikwettbewerb "Pacem in Terris" in Bayreuth und Internationalen Klavierwettbewerb d'Escaldes- Engordany in Andorra. Heute gibt Naoko Fukumoto als Solistin und Kammermusikerin zahlreiche Konzerte in Asien und Europas. Ihre Auftritte wurden vom Publikum begeistert gefeiert und von Kritikern sehr gelobt:

Fingerakrobatik und meditative Konzentration ( Neue Presse Coburg), eine Atmosphäre intimen Singens (Brandenburger Wochenblatt). Zu ihrem Repertoire zählen die große Teile der Klaviersolowerke vom Barock bis Romantik und bis zur zeitgenössischen Musik (z.B. Uraufführung vom Werk von S. Tramin, 2010), ebenso wie ihre Mitwirkung bei Klavier-konzerten und der Kammermusik.


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Florian Heinisch

Florian Heinisch

Florian Heinisch, 1990 in Bachs Geburtsstadt Eisenach geboren, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Klavierunterricht bei Dagmar Linz und wurde ab 2000 von Sigrid Lehmstedt in Weimar unterrichtet.

Von 2005 bis 2009 nahm er Kompositionsunterricht bei Johannes Schlecht. Von 2010 bis 2014 studierte Florian Heinisch Klavier an der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" in Leipzig bei Dietmar Nawroth und Gerald Fauth.

Seit 2014 setzt er sein Klavierstudium bei Sontraud Speidel an der Hochschule für Musik Karlsruhe fort, an der er auch einen Lehrauftrag für Nebenfach Klavier wahrnimmt.

Nationale und internationale Meisterkurse und Klavierklassen, u. a. mit Jacques Rouvier, Steffen Schleiermacher, Lev Natochenny, Ian Pace, Elisso Wirssaladze, Lilya Zilberstein und Leonid Margarius ergänzen seine Klavierstudien. Florian Heinisch ist Preisträger u. a. des Internationalen Grotrian-Steinweg-Wettbewerbes Braunschweig, des Kleinen Schumann-Wettbewerbes Zwickau und des Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert".

Er erhielt 2006 und 2009 ein Förderstipendium zur Unterstützung hochbegabter Kinder und Jugendlicher im Freistaat Thüringen und ist zurzeit Stipendiat bei Live Music Now sowie bei der internationalen Stiftung The Keyboard Charitable Trust, gegründet u. a. von Claudio Abbado und Alfred Brendel.

Florian Heinisch war auch schon als Juror tätig, u. a. beim Internationalen Klavierwettbewerb "Nuova Coppa Pianisti" in Osimo/Italien. Neben zahlreichen Engagements in Deutschland führten ihn Auftritte bisher nach Österreich, Großbritannien, Italien, Türkei, Irak und USA.

Sein Orchesterdebüt gab er 2014 in Ankara mit dem Orkestra Akademik Baskent unter Leitung von Ertug Korkmaz mit Beethovens 3. Klavierkonzert. Dieses Jahr (2016) gab Florian Heinisch eine viel beachtete, von Moritz von Bredow initiierte, Konzertreihe zum Gedenken an Karlrobert Kreiten unter dem Titel "Das ungespielte Konzert", die ihn u. a. auch in die Tonhalle Düsseldorf, den Sendesaal Bremen und das Konzerthaus Berlin führte. Zudem gastierte er, ebenfalls in diesem Jahr, mit dem Iraker Karim Wasfi in der Deutschen Botschaft von Bagdad.

Neben seinem profunden Interesse an dem "klassischen" Klavier-Repertoire unter anderem aus Barock, Klassik, Romantik und Impressionismus widmet Florian Heinisch sich intensiv dem Studium und der Interpretation der Neuen und neuesten Musik, die er oft in kontrastierenden, ungewöhnlichen Programmen den älteren Werken gegenüber stellt.

Darüber hinaus ist er auch als Kammermusiker und Liedbegleiter aktiv.


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Friederike Paar & Imke Lichtwark

Friederike Paar

Friederike Paar

Sie tudierte bei Professor Thomas Mohr Gesang an der Hochschule für Künste Bremen. Anschließend absolvierte die Diplomsängerin ein Masterstudium in Bühnengesang/Oper an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Carola Höhn. Während ihrer Studienzeit war die Sopranistin solistisch und auch als Ensemblemitglied in Deutschland, Lettland und Schweden tätig. In Bremen konnte man Friederike Paar in Produktionen wie Jacques Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt" und Ralph Benatzkys "Im weißen Rössl" hören. Ferner sang sie das Sopransolo in "Carmina Burana" von Carl Orff und in W.A. Mozarts Oratorium "La Betulia Liberata" im Bremer St. Petri Dom.

Die Sopranistin war in Rostock als Kriemhild in "Die lustigen Nibelungen" von Oscar Straus und als Contessa Almaviva in "Le nozze di Figaro" von W. A. Mozart unter der musikalischen Leitung von Julien Salemkour und Regie Stephan Jöris zu erleben.

Als Prinzessin Anna in der Kinderoper "Prinzessin Anna oder Wie man einen Helden findet" von Jakob Vinje begeisterte sie am Theater Vorpommern Kinder und Erwachsene. Zuletzt war Friederike Paar bei NDR Kultur in der Reihe " Start - Junge Künstler Live " im Rundfunk zu hören.

Imke Lichtwark

Imke Lichtwark

Imke Lichtwark Imke Lichtwark wurde in Leipzig geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht an der Musikschule J. S. Bach. Ihr Abitur absolvierte sie am Musikgymnasium "Carl Philipp Emanuel Bach" Berlin mit Hauptfachunterricht bei Thomas Just. Von 2009-2015 studierte Imke bei Prof.Stephan Imorde an der HMT Rostock. Außerdem erhielt sie Unterricht am Mozarteum Salzburg bei Prof. Claudius Tanski. Seit Oktober 2015 studiert Imke an der UdK Berlin in der Klasse von Prof. Björn Lehmann. Imke ergänzte ihre Ausbildung bei Prof. Irina Edelstein, Prof. Konrad Elser, Prof. Matthias Kirschnereit, Frank-Immo Zichner, Ragna Schirmer und Ewa Kupiec. 2013 nahm sie an der 5.Deutschen Liedakademie in Trossingen teil.

Als Solistin spielte sie im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit der Polnischen Kammerphilharmonie unter Wojciech Rajski und im Familienkonzert des Rundfunksinfonieorchesters Berlin unter Michael Sanderling im Konzerthaus Berlin. Während ihrer Schulzeit nahm sie häufig an "Jugend musiziert" teil und wurde mit 1.Preisen und Sonderpreisen ausgezeichnet. 2003 gewann sie einen 3. Preis, sowie 2006 den Sonderpreis der "Deutschen Chopin Gesellschaft" beim Steinway - Wettbewerb fu?r Klavier. Beim "Verfemte Musik" Wettbewerb in Schwerin erhielt Imke in der Wertung Kammermusik den Sonderpreis der Hans - Kauffmann - Stiftung. Sie ist Stipendiatin der Ad Infinitum Foundation, der Yehudi Menuhin Stiftung "Live Music Now" und des "Deutschlandstipendiums".

Seit 2011 ist Imke Mitglied des Trio Concorde mit dem sie im Juli 2012 den 1.Preis sowie den Sonderpreis des HMT- Musikpreis gewann. Rundfunknahmen folgten beim RBB und NDR.


  Elizabeth Balmas & Juliane Sailer ¦ Gerlint Böttcher ¦ Susanne Ehrhardt & Naoko Fukumoto ¦ Florian Heinisch ¦ Friederike Paar & Imke Lichtwark ¦ Christian Seibert ¦ Jung Won-Seibert-Oh und Christian Seibert ¦ Prof. Evelinde Trenkner ¦ Andreas Weimer

Christian Seibert

Christian Seibert

Christian Seibert wurde 1975 in Delmenhorst als Sohn einer Pianisten- und Pädagogenfamilie geboren. Nach frühem Unterricht bei seinem Vater, dem Klavierprofessor Kurt Seibert, spielt er bereits als Zehnjähriger öffentlich und wirkt in zahlreichen Hochschulprojekten des Vaters mit. Mit 16 studiert er in Köln bei Prof. Pavel Gililov. Es folgen Studienaufenthalte in Wien bei Prof. Hans Petermandl und Prof. Wolfgang Watzinger und studienbegleitende Meister-kurse bei renommierten Pianisten wie Bruno Leonardo Gelber oder Rudolf Kehrer. Internationale Wettbewerbserfolge, darunter der Busoni-Wettbewerb in Bozen und der Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau, führen zu einer regen internationalen Konzerttätigkeit und zur Aufnahme in zahlreiche Förderprogramme.

Sein erwachendes Interesse für die Musik der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert führen zu Radioproduktionen und Mitschnitten des WDR u.a. der selten gespielten, hochanspruchsvollen Konzertetüden von Ernst Toch. Später spielt er seine Debut-CD für das Label CPO mit Werken Tochs ein. Die Presseresonanz auf diese Einspielung ist begeistert.

Nach seinem Konzertexamen in Köln spielt er in internationalen Konzerttourneen mit dem European Union Chamber Orchestra. Er tritt auf Festivals wie dem Alpenklassik Festival Bad Reichenhall, dem Bodenseefestival, dem Dvorak Festival (Tschechien), dem Festival Raritäten der Klaviermusik im Schloss vor Husum, dem Festival International Echternach (Luxemburg), Festival Internacional de Música Santander (Spanien) und dem Klavierfestival Ruhr auf und gibt Soloabende in München (Gasteig), Salzburg (Residenz), Bremen (Glocke), Hamburg (Musikhalle), Prag, London (Wigmore Hall), New York, Atlanta, Dubai. Im Einsatz für seltenes Repertoire spielt er mit dem Kairos-Quartett Salzburg in einer 4-Länder-Tournee 22 Konzerte mit Furtwänglers 65-minütigen Klavierquintett.

Zahlreiche Radioaufnahmen und Konzertmitschnitte für den WDR, Radio France, den Bayerischen Rundfunk und weitere Sender mit Werken von Hermann Schroeder, Max Reger oder auch Komponisten der klassisch-romantischen Epoche wie Frederic Chopin, Edvard Grieg und Franz Liszt dokumentieren die große Bandbreite seiner künstlerischen Arbeit. Seine zweite CD für das Label CPO widmet er dem Komponisten Paul Hindemith. Auch sie wird von der Presse mit viel Lob bedacht. Aktuell sind erschienen das gesamte Sonaten-klavierwerk von Krzysztof Meyer beim Label EDA, sowie zwei Klavierkonzerte von Alexander Tansman mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/Oder unter GMD Howard Griffiths, eingespielt für CPO in Co-Produktion mit Deutschlandradio.

Christian Seibert ist künstlerischer Leiter der von der Nolde Stiftung Seebüll, der 2011 ins Leben gerufenen Konzertreihe EXPRESSIVO und der Lounge-Konzerte der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).


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Jung Won-Seibert-Oh und Christian Seibert

Jung Won-Seibert-Oh und Christian Seibert

Jung Won Seibert-Oh bekam mit 6 Jahren ersten Geigenunterricht. Sie studierte zunächst an der Koreanischen National University of Arts und kam 1997 zur Aufnahme ihres Studiums an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Feltz und an der Universität der Künste Berlin bei Prof. Weithaas und Prof. Hartog nach Deutschland. Ihre Studien schloß sie 2005 an der Hochschule "Carl Maria von Weber" Dresden bei Prof. Holloway mit dem Konzertexamen ab. Jung Won Seibert-Oh gewann jeweils erste Preise beim Jungang -Verlag -Wettbewerb für die Jugend in Korea sowie beim "Concours Luxembourgeois pour jeunes Soloists". Sie war Mitglied des "Seoul Youth Chamber Orchestra", spielte im RIAS Jugendorchester Berlin, dem Echo-Ensemble Berlin und war Konzertmeisterin des Pisendel- Kammerorchesters. Nach Engagements im Gewandhausorchester Leipzig und der Dresdner Philharmonie ist sie seit 2007 stellvertretende Stimmführerin der zweiten Geigen des Brandenburgischen Staatsorchesters Frankfurt.

Christian Seibert wurde in Delmenhorst geboren und wuchs in Brake auf. Bereits mit zehn Jahren spielte er erstmals vor einem größerem Publikum. Als Sechzehnjähriger begann er seine Studien bei Pavel Gililov in Köln. Es folgten Studienaufenthalte in Wien und studienbegleitende Meisterkurse bei Pianisten wie Bruno Leonardo Gelber und Rudolf Kehrer. Der Busoni-Wettbewerb in Bozen, der Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau und andere internationale Erfolge bereiteten den Weg zu einer erheblichen Konzerttätigkeit im In- und Ausland - nicht zuletzt im Münchner Gasteig, in der Salzburger Residenz und der Londoner Wigmore Hall. Vielbeachtete CD-Aufnahmen bei den Labels cpo und EDA mit Klaviermusik von Toch, Tansman und Krzysztof Meyer. Christian Seibert ist Mitglied der Kuratoriums der Scharwenka Stiftung. www.christian-seibert.com


  Elizabeth Balmas & Juliane Sailer ¦ Gerlint Böttcher ¦ Susanne Ehrhardt & Naoko Fukumoto ¦ Florian Heinisch ¦ Friederike Paar & Imke Lichtwark ¦ Christian Seibert ¦ Jung Won-Seibert-Oh und Christian Seibert ¦ Prof. Evelinde Trenkner ¦ Andreas Weimer

Professor Evelinde Trenkner

Professor Evelinde Trenkner

Evelinde Trenkner, geboren in Weimar, ist die Tochter des Komponisten und Dirigenten Werner Trenkner (1902-1981) und dessen Frau, einer Klavierpädagogin. Schon als Sechsjährige wurde ihr Talent erkannt und gefördert. So konnte sie mit gerade mal acht Jahren, von der Staatskapelle Weimar unter Hermann Abendroth begleitet, das Klavierkonzert in C-Dur von Mozart darbieten. Sie erhielt Unterricht bei Walter Gieseking und schloss ihr Studium bei Wilhelm Kempff ab. Konzerttourneen führten sie in alle Kontinente, zahlreiche Funkaufnahmen im In-und Ausland sowie Schallplatten und CD´s in den USA und Deutschland folgten.

Die Musikpädagogin für Klavier wurde als Professorin berufen und unterrichtete an der Musikhochschule Lübeck. 1988 gründete sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Hermann Boie, ehemaliger Direktor des Amtsgerichts Segeberg, die "Xaver und Philipp Scharwenka-Gesellschaft e.V.", welche in Deutschland die Erbepflege zum Werk und Leben der Brüder Xaver und Philipp Scharwenka förderte. Die Wiederentdeckung des Scharwenka Hauses in Bad Saarow im Jahre 2002 und die Initiative zur Pflege des Erbes der Scharwenkas in Bad Saarow geht auf ihre Initiative zurück. Dazu gründete sie im Jahre 2003 mit weiteren Scharwenka- Freunden den "Xaver Scharwenka Komponierhaus e.V" Bad Saarow, der 2016 in "Scharwenka Kulturforum e.V." umbenannt wurde. Sie ist Ehrenpräsidentin der 2009 gegründeten "Scharwenka Stiftung" Bad Saarow. Nach dem Tode von Hermann Boie im Jahre 2016 übergab sie die Scharwenka-Sammlung der "Scharwenka Stiftung" zur Pflege und Fortführung.

Bereits 1990 initiierte sie in Lübeck mit ihrem Mann das jährlich stattfindende "Internationale Lübecker Kammermusikfest", deren künstlerische Leiterin sie bis heute ist. Evelinde Trenkner wurde als herausragende Interpretin der Werke von Gustav Mahler bekannt und hat sich seit 1991 in Zusammenarbeit mit Prof. Sontraud Speidel, Karlstruhe, international mit Klavierduoaufnahmen und Aufführungen der vierhändigen Fassung von Beethovens Sinfonien (vierhändig bearbeitet von Xaver Scharwenka) und Mahlers Sinfonien sowie Bachs Brandenburgischen Konzerten und Orchester- Suiten (vierhändig bearbeitet von Max Reger) einen Namen gemacht.

Im Jahre 2013 wurde sie mit dem deutschen Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.


  Elizabeth Balmas & Juliane Sailer ¦ Gerlint Böttcher ¦ Susanne Ehrhardt & Naoko Fukumoto ¦ Florian Heinisch ¦ Friederike Paar & Imke Lichtwark ¦ Christian Seibert ¦ Jung Won-Seibert-Oh und Christian Seibert ¦ Prof. Evelinde Trenkner ¦ Andreas Weimer

Andreas Weimer

Andreas Weimer

Andreas Weimer ist seit 1996 bei den Bamberger Symphonikern als Pianist verpflichtet und trat mit diesem Orchester auf vielen Bühnen der Welt und bei bedeutenden Festivals auf. Das Orchester, dessen Konzerte rund acht Aboreihen pro Spielzeit füllen, ist international gefragt und viel unterwegs: in China, Japan, New York, Berlin… Als Pianist braucht man für die unterschiedlichen Anforderungen viel Erfahrung und ein hohes Maß an Belastbarkeit. "Das ist sehr anstrengend, wenn man nur zwei oder drei Proben hat für ein neues Programm, vor allem, wenn es auch noch Neue Musik ist", sagt Weimer.

Ebenfalls häufig tritt er als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter auf und ist in Radiomitschnitten zahlreicher Sender und CD-Produktionen für verschiedene Labels zu hören. Als Pianist ist er stilistisch breit aufgestellt. "Ich hab fast alles gemacht, außer Jazz." Lange hat er sich mit Salonmusik der Spätromantik befasst. Zehn Jahre spielte er mit dem Bamberger Genberg- Klaviertrio, arbeitete mit namhaften Künstlern wie dem Rezitator Mario Freivogel, dem Wiener Soloklarinettisten Reinhard Wieser und dem Posaunisten Carl Lenthe (Bloomington) zusammen, machte viel Liedbegleitung für die lyrische Sopranistin Regina Klepper und spielte als Solist mit etlichen Ensembles, vom SSO Marburg, der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie bis zum Weidener Kammerorchester. Seit 2008 wohnt er im Raum Regensburg.

Zu seinen Gepflogenheiten gehört es, sein Programm kurz selbst zu moderieren und mit Geschichten zum Werk, den Komponisten und dazu gehörigen Anekdoten zu ergänzen.

Seit mehr als zehn Jahren ist Andreas Weimer als Dozent für Klavier an der Berufsfachschule für Musik des Bezirks Oberpfalz in Sulzbach-Rosenberg tätig.

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